21. August 2018 – Alle Räder stehen still, weil der schnöde Wind so will

Am Dienstag den 21. August 2018 war mal wieder Flaute: Die rotierenden Landschaftsverschandler erbrachten noch nicht mal die mageren 15% der hochgelobten Nennleistung, die sie durchschnittlich bringen – sie erbrachten praktisch nichts, flächendeckend über die gesamte Republik. Für den Ausfall mußte Atomstrom aus Nachbarländern und ähnliche saubere Surrogate einspringen.

Die Nennleistung ist die Schlüsselgröße der organisierten Bürgerverdummung, mit der ständig hantiert wird, wenn es z.B. heißt: Dieser Windpark kann 500 Haushalte mit Strom versorgen. Heißen müßte es: „könnte“, wenn der Wind denn wollte. Denn das Versprechen gilt nur, wenn ständig optimaler Wind für die volle Auslastung der Schwindelanlagen weht. Da südlich von Hannover aber nur eine Auslastung von ca. 15% erreicht wird, werden mit diesem Durchschnittsertrag in Wahrheit nur 75 Haushalte versorgt. Und am 21. August 2018 wären es vielleicht 2-3 gewesen.

Minimaler Windstrom heißt, dass der Steuerzahler maximal zur Kasse gebeten wird. Bei den Windschwindel-Raffkes klingelt die Kasse nämlich immer – egal, ob der Wind weht oder nicht. Das nennt sich Planwirtschaft á la Rot-Grün-Schwarz. Planwirtschaft hat freilich noch nie funktioniert. Sie wird auch bei der sogenannten Energiewende nicht funktionieren.

Bei AGORA, der „Denkfabrik“ für die Energiewende, kann man täglich nachschauen, was die einzelnen Energieträger so bringen. Und da sieht es für Wind meist eher kläglich aus. Hier das Bild vom 18.-21. August 2018 (Wind ist das mittelblau unter der gelben Solarstromausbeute, dunkelblau die konventionellen Kraftwerke): Windstrom nahe Null. Da brachten Wasserkraft (hellblau) und Biomasse (grün) deutlich mehr:

 

 

 

 

 

 

 

 

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