Die Opfer des Windwahns

Je mehr Großpropeller die deutschen Landschaften verpesten und je höher sie werden, desto mehr häufen sich die Berichte von betroffenen Menschen über gesundheitliche Beeinträchtigungen. Die Windwahn-Raffkes beruhigen ihr Gewissen einfach damit, dass sie die Opfer ihres Tuns als „eingebildete Kranke“ lächerlich machen, die einem Nocebo-Effekt auf den Leim gingen: Weil ihnen Windräder aus abstrusen Gründen auf den Geist gehen, würden sie depressiv oder sonstwie krank.

Bemerkenswerterweise vertreten nur Nicht-Mediziner diese These (Gegenargumente). Dafür werden die warnenden Stimmen aus Ärztekreisen immer lauter, die Anzeichen für im Umkreis von Windindustriegebieten grassierende Erkrankungen bemerken. An vorderster Front kämpfen die Ärzte für Immissionsschutz (AEFIS) dafür, dass den Ursachen der ihnen tagtäglich vorgetragenen Beschwerden auf den Grund gegangen wird.

Auf der Website opfer.windwahn.de werden Fälle von Opfern des rücksichtslosen Windradbaus aus ganz Deutschland dargestellt. Aus unserem unmittelbaren Umfeld, dem Bergwinkel, gibt es den Bericht „Höllenlärm über Ramholz„. Einer der dort Betroffenen äußerte sich auch in der Diskussion nach dem Vortrag von Dr. Kuck, in welcher zunächst eine Breitenbacherin ihre Leiden schildert:

*

Für was all diese Opfer?

Rotmilane, Fledermäuse, Wälder, ganze Landschaften – für „die Energiewende“ im Dienste der Weltklimarettung ist nichts zu kostbar, um es nicht für Deutschlands gigantischen 0,0004%-Beitrag zur globalen Co2-Reduzierung zu opfern. Und dass bei diesem großen Schritt für die Menschheit – bei dem v.a. auch Menschen auf der Strecke bleiben – nicht zuletzt ein kleiner Milliardenobulus aus den Taschen Aller in die Taschen Weniger fließt, wird als vernachlässigbare Petitesse vom Propagandazirkus in den Staatsmedien nur zu gerne verschwiegen. Dabei liegt da der eigentliche Gewinn der sog. „Energiewende“, die aufgrund fehlender Effizienz sich v.a. als Vermögenswende entpuppt.

Wo gehobelt wird, fliegen natürlich Späne. Und um die possierlichen Tierchen tut es den grünen Raffkes natürlich herzlich leid. Deswegen tolerieren sie ja auch bis zu 3 km „Schutzzonen“ um ihre rotierenden Geldautomaten. Bei Zweibeinern dagegen hält sich die Empathie in engeren 1 km-Grenzen. In Deutschland jedenfalls, wo Tierliebe gepaart mit Menschenverachtung bekanntlich eine große Tradition hat. – Warum gelten in England beispielsweise 3 km Mindestabstand, im dünnbesiedelten Kanada 4 km, in Deutschland aber nur 1 km?

###