Droht rund 200 Elmern eine Beeinträchtigung von Wohlbefinden & Gesundheit?

Elm würde in der direkten Einschallschneise der beiden auf dem Ebertsberg geplanten Windräder liegen, die das Dorf für jeden sichtbar überragen und optisch dominieren sollen. Eine klassische Win-Win-Situation also: Die Elmer dürfen nicht nur die Subventionen an die Raffkes (mit)bezahlen, sondern auch Wohlbefinden und ggf. Gesundheit drangeben, damit einige Wenige ihren Reibach auf Kosten der Allgemeinheit machen.

Daß sich trotz besorgniserregender Faktenlage bzgl. gesundheitsgefährdender Wirkungen von Windrädern kein offener Widerstand regt, liegt zum einen an der jahrelangen systematischen Desinformation der Bevölkerung durch Politik und Medien, die uns die Unbedenklichkeit von Großwindanlagen einreden wollen. Hinzu kommt, was neulich ein Elmer sagte: „Die Leute können sich einfach nicht vorstellen, was da auf sie zukommt.“ – Dem kann leicht abgeholfen werden: Man fahre bei entsprechender Windlage mal nach Ramholz oder auf die Anhöhe am vollmerzseitigen Dorfeingang von Hinkelhof: Da brummt’s dann gewaltig von den im Vorfeld nachgerade als Flüster-Propeller gepriesenen Monstern auf der Breiten First (s. Höllenlärm über Ramholz). Die Ramholzer haben sich das vorher auch nicht vorstellen können. Jetzt müssen sie für Jahrzehnte damit leben. Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, ein mulmiges Dauergefühl sind die Quittung für die widerstandslose Hinnahme des „grünen“ Umweltimperialismus.

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Dr. med. Eckhard Kuck, einer der profiliertesten Fachleute für das Thema Windenergie & Gesundheit, zieht aus den seit Jahren vorliegenden Studien über die Effekte von Windrädern auf die betroffenen Anwohner den Schluß: Bei vorsichtiger Schätzung seien 10-20 % der Bevölkerung von Infraschall als potentiellem Gesundheitsrisiko betroffen (Quelle ###). Bei rund 1.200 Einwohnern Elms hieße das: 120-240 Menschen könnten von Beeinträchtigungen ihres Wohlbefindens bis hin zu massiven Gesundheitsproblemen betroffen sein.

Spätestens seit der bahnbrechenden Studie des australischen Akustikers Steven Cooper (Cape Bridgewater Wind Farm Acoustic Study (2015) | Zusammenfassung) ist der Dosis-Wirkungs-Zusammenhang zw. Infraschall-Exposition und menschlichen Befindlichkeitsstörungen nachgewiesen. – Schon mal was in der regierungshörigen Lückenpresse dazu gelesen? Cooper fand eine klare Verbindung zwischen dem von Windrädern ausgehenden Infraschall und Klagen über “unerträgliche Empfindungen” von Anwohnern wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herzrasen, Druck in Kopf, Ohren oder Brust usw.

Der Verfassungsrechtler Prof. Michael Elicker meint:

»Wir kennen mittlerweile einen Dosis-Wirkungszusammenhang zwischen einer Exposition im Bereich von Windanlagen und den entsprechenden gesundheitlichen Schädigungen. Deswegen können wir dieses staatliche Versäumnis nicht so einfach ignorieren.«

Man darf gespannt sein, wie die die Elmer Gemütlichkeit angreifende Schwindelwind-Heuschrecke sowie der ihr dienstbare Waldgraf Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin auf Fakten wie diese reagieren (Website des Projekts) .

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