„Grüner“ Killer-Strom: Windräder töten über 100.000 Vögel pro Jahr

30.000 Windkraftanlagen in Deutschland zerschreddern Hunderttausende Vögel und Fledermäuse – pro Jahr. Grüne, Greenpeace, Naturschutzverbände gehen sonst für jeden Lurch auf die Straße – doch angesichts des Vogelmassenmords schweigen sie.

Klar ist: Wenn je­mand ge­gen un­se­ren Tier­schutz ver­stößt, muss das be­straft wer­den.“ Gesagt hat das die neue Ministerin im Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU).

Hört, hört, denn in der strafrechtlichen Praxis ist das leider überhaupt nicht klar. Auf deutschem Boden und in deutschen Küstengewässern zerschlagen rund 30 000 Windstromanlagen*) unbestritten seit Jahren und in den nächsten Jahrzehnten hunderttausende Vögel und Fledermäuse, jährlich derzeit rund 100 000 bis 150 000. Eine schweizer Studie ermittelte gar über 20 Vogelopfer pro Windrad im Jahr. Bei 30.000 Windrädern in Deutschland würde das 600.000 Vogelmorde bedeuten – pro Jahr!

Es sind Morde aus niedrigen Motiven. Die Betreiber der Anlagen handeln aus Gewinnsucht. Aber ist je ein Betreiber für diese Morde vor Gericht gestellt und bestraft worden? Hat man je einen Bericht darüber gelesen? Frau Klöckner handeln Sie.

Das schreibt Klaus Peter Krause, bis zum Ruhestand Chef der FAZ-Wirtschaftsredaktion, auf seinem Blog und führt im Einzelnen aus:

  • Tierschutzverstöße: Häufung von Einzelfällen oder Systemversagen?
  • Julia Klöckner (CDU): Tie­re sind Mit­ge­schöp­fe, kei­ne Weg­werf­wa­re
  • Aber Vögel und Fledermäuse sind es
  • Wie das fliegende Getier in die Rotorblätter hineingesaugt wird
  • Warum schweigen die Naturschutzverbände?
  • Alle früheren grünen Überzeugungen über Bord geworfen
  • Die deutschen Intellektuellen: Wieder einmal versagen sie
  • Bienen sind „systemrelevant“, Vögel und Fledermäuse offenkundig nicht

Klaus Peter Krause: Der Vogel-Killer-Strom

 

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