Hans-Werner Sinn: Energiewende ins Nichts

„Gesteckte Ziele unerreichbar“

Prof. Hans-Werner Sinn, ehem. Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung und der wohl profilierteste Ökonom Deutschlands, zeigt in seinem Vortrag “Energiewende ins Nichts”, dass die bisherigen Lösungsansätze ein Irrweg sind und die gesteckten Ziele schlichtweg nicht erreichen können:

Bezogen auf das Kernproblem der Speicherung volatiler Energiequellen (Wind & Sonne) lässt sich seine Argumentation wie folgt zusammenfassen (ab Min. 34):

  • Deutschland hat z.Zt. 35 Speicherkraftwerke. – Um den gesamten Windstrom zu glätten und auszugleichen bedürfte es 6.097 Speicherkraftwerke.
  • Wenn nicht jede Windspitze aufgefangen werden soll und man sich auf den optimalen Wirtschaftlichkeitspunkt beschränkte, würde man immer noch 456 Speicherkraftwerke benötigen. Kostenpunkt: 100 Milliarden Euro – und dadurch würden gerade mal zwei der zwölf deutschen Atomkrafwerke eingespart (zum Maßstab: die hätten 6 Mrd. Euro gekostet).

FAZIT: „Diese ganze Idee ist utopisch.”

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