Energiewende: Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz? – Vortrag von Prof. Hans-Werner Sinn

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02:30 | Thema: Ist es überhaupt möglich, den „Zappelstrom“ aus Wind und Sonne ins Netz zu integrieren? – Ist heute weiter als beim ähnlichen Vortrag „Energiewende ins Nichts“ vom  16. Dezember 2013.
08:30 | Wind- & Sonnenstrom
09:40 | Windkraft: Abb. Nennleistung (36 GW) vs. reale Durchschnittsproduktion (6 GW)
11:20 | Pumpspeicher
14:30 | Wieviel Speicher braucht Windstrom? (Gedankenexperiment)
17:40 | Und wieviel Sonnenstrom?
19:00 | beide zusammen
20:00 | Berücksichtigung des Verbrauchs
22:10 | Demand Management
24:50 | Ergebnis – bringt nicht viel – max. 11% Ersparnis
29:50 | Wasserstoff und Methan („Power to Gas“)
  • keine Speicherprobleme
  • aber: sehr geringer Wirkungsgrad („Carnot-Schwelle“)
  • extrem teuer
37:30 | Wie machen wir es denn in Deutschland? – durch Parallestrukturen
  • Kohlekraftwerke sind das Komplement der grünen Anlagen (Gaskraftwerke zu teuer)
  • Strategie der doppelten Fixkosten
41:20 | „Die Priorisierung des Wind- und Sonnenstroms zerstört das Geschäftsmodell der konventionellen Stromerzeuger, doch ohne den konventionellen Strom ist auch das Geschäftsmodell der grünen Stromindustrie kaputt.“
42:50 | der wahre Vorteil der grünen Energie ist die Priorisierung in der Nachfrage
45:20 | Gesamtkosten der Energiewende: über 1.000 Mrd. €
46:00 | Grenzen der deutschen Strategie – trägt nicht weit
  • Gedankenexperiment: Verdopplung von Wind- & Sonnenstrom.
    Überschüsse werden schon jetzt verklappt.
  • Überschießende Spitzen sind wirkliches Problem; begrenzen Ausbreitung v. Grünstrom
55:45 | Markterweiterung auf Nachbarländer – Beisp.: Norwegen – illusorisch
1:03:30 | Tabelle theoret. Verbund mit anderen Ländern
1:10:45 | Verkehr elektrisch?
=> passt alles nicht zusammen.
1:11:50 | eines schaffen wir aber mit der Energiewende: Umwandlung der deutschen Kulturlandschaften in Industriegebiet.
1:13:40 | Das Planungsrecht wird ausgehebelt, Natur zu einem Industriegebiet gemacht.
Und das für etwas, bei dem wenig herauskommt.